Balkonkraftwerk
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Last updated: May 11, 2026
· Published: May 10, 2026
In vielen Städten, z.B. in München, werden Balkonkraftwerke ziemlich gut gefördert (mit bis zu 320€ bzw. 50% der Kaufsumme. Speicher werden mitgefördert): https://stadt.muenchen.de/service/info/sachgebiet-forderprogramm-klimaneutrale-gebaude/10414151/ Muss man aber vor dem Kauf beantragen ⚠️
Balkonkraftwerk
- Balkonkraftwerke sind überraschend günstig. Wir haben uns für dieses Balkonkraftwerk entschieden: Solakon Komplettset (1000W Modulleistung, 800W Wechselrichter) via Amazon (Mai 2026, mit Balkon-Halterungen, Variante mit 5m Anschlusskabel) - für 370€!
- Wahrscheinlich der größte Blocker für viele: Man braucht eine Außensteckdose in unmittelbarer Reichweite des Balkonkraftwerks.
- Die Preise schwanken insgesamt ziemlich stark, es lohnt sich, das etwas zu beobachten.
- Die Montage war schon Arbeit - das Montieren an den Balkon war schon umständlich und hat einen extra Besuch im Baumarkt gebraucht (wir haben längere Schrauben besorgt). Man sollte sich die Anleitung für die Balkon-Halterung vor dem Kauf genau durchlesen & versuchen zu verstehen, ob die Halterung mit dem eigenen Balkon kompatibel ist.
Speicher
- Außerdem haben wir noch einen Speicher bestellt, der in den nächsten Wochen geliefert werden müsste. Aber das ist dann etwas komplizierter, weil man sich dann auch eigentlich damit beschäftigen muss, wie man einen Smart Meter im Sicherungskasten angeschlossen bekommt. Ohne Speicher starten ist einfacher.
- Das wird dann auch deutlich teurer - der Speicher, für den wir uns entschieden haben, hat 424€ gekostet (Mai 2026, Anker Solarbank 2 E1600 Pro System via Kleines Kraftwerk, -15% Corporate Benefits Vorteil, inklusive Anker Smart Meter)
- Wofür braucht man einen Smart Meter? Ohne Smart Meter “weiß” der Speicher nicht, wann er wie viel Energie ins Haus-Netz einspeisen soll. Ein Smart Meter hängt am Sicherungskasten & kann auslesen, wie viel Energie gerade im Haus verbraucht wird => er kommuniziert dann mit dem Speicher. So weiß der Speicher, wie viel Energie er einspeisen soll. So kann er genau den Eigenbedarf abdecken.
- In unserer Bestellung ist zwar ein Smart Meter dabei, aber wir wissen noch nicht, wie wir es dann tatsächlich im Sicherungskasten montiert kriegen. Wahrscheinlich werden wir mal auf Kleinanzeigen oder ähnlichen Plattformen Angebote einholen. Zur Not verkaufen wir den mitgelieferten Smart Meter und kaufen uns einen kompatiblen IR-Tracker, der über die Infrarot-Schnittstelle vom Stromzähler ausliest. So einer kann einfach ohne Elektrik-Kenntnisse magnetisch angebracht werden (erfordert dann aber ein unschönes langes Strom-Kabel zu einer Steckdose in der Nähe). Mal sehen…
Gesamtsystem & Amortisierung
Durch einen Speicher steigert man zwar die Eigenverbrauchsquote, aber durch den hohen Preis dauert die Amortisierung dann schon länger als ohne Speicher. Wir hoffen darauf, dass sich unser System innnerhalb von ca. 4 Jahren amortisiert.
Unsere grobe Rechnung: Alles in allem haben wir ca. 850€ ausgegeben - abzüglich der Förderung also 520€ Kosten. Wir hoffen, dass wir jährlich etwa 700 kWh produzieren. Wir hoffen auf eine Eigenverbrauchsquote von ca. 90% = ~630W (durch den Speicher. Ohne Speicher wäre es wahrscheinlich 60-70%). Unser aktueller Strompreis ist 0,265€/kWh. Wir hoffen deshalb darauf, dass sich das alles nach 3-4 Jahren amortisiert. Mal sehen…in jedem Fall ist es ein spannendes Projekt…!
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